C. Huhn | Garten und Landschaftsbau - Rosenhof 1 - 36381 Schlüchtern/Wallroth | Tel: 06661/9684-0 (Mo-Fr von 08:00 bis 16:00 Uhr) | Fax: 06661/9684-50 | E-Mail: info@c-huhn.de

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Wir sind nicht bereit, an einem Streitbeteiteiligungsverfahren vor der Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.                                     Zuständig für Streitigkeiten ist folgende Stelle:

Verbraucherschlichtungsstelle "Zentrum für Schlichtung e.V."                                       

Straßburger Straße 8                                 

77694 Kehl am Rhein                                   

Fax: 07851 / 79 57  941                             

Mail: mail@verbraucher-schlichter.de


 

 

 

 

 

 

 

Tipps für den Monat Juli

 

Dieses Jahr ist es wieder trocken und warm. Man muß auf der Hut sein mit wässern. Gerade in den letzten Tagen war es sehr heiß. Das heißt, dass man insbesondere bei Neupflanzungen wässern muss, da der Ballen austrocknet, auch wenn die Erde drumherum feucht ist. Kübelpflanzen, Schalen und Töpfe müssen sowieso laufend gewässert und gedüngt werden. Besonders die Kartoffelpflanzen oder auch Enzianstrauch genannt (Lycianthes rantonnettii) benötigen viel Wasser und mehr Nährstoffe als andere Kübelpflanzen.

Der Rasen muß im Moment täglich oder 2x täglich gewässert werden!

 

Wildkräuter entfernen ist ein ständiges Thema:

Samenunkräuter z.B.  behaartes Schaumkraut, Vogelmieren, Franzosenkraut, usw.  entfernt man am besten bevor die Samenkapseln aufplatzen. Bei Wurzelunkräutern ist es hingegen schwieriger: Zaunwinde, Ackerwinde oder Ackerschachtelhalm (wie kleine Tannenbäume) und Giersch bekämpft man am besten nachhaltig mit dem Wuchsstoffmittel Banvel oder Simplex. Banvel ist ein Wuchsstoff und ist nicht giftig. Jeder Landwirt benutzt diese Wirkstoffgruppe in seinen Getreidefeldern gegen breitblättrige Unkräuter (Getreide dient der Lebensmittelproduktion).

Man darf während des Spritzvorgangs keine Kultur/Zierpflanzen treffen.

Trick:   Windet eine Zaunwinde in einem Gehölz, so kann man eine alte Zeitung unterlegen und die Blätter mit einem kleinen Schwamm  mit Banvel (verdünnt) einstreichen.

Auch lästige Schlehenaustriebe oder Wild-Brombeeren wird man so mit Banvel los.

Man muß die Behandlung jedoch wiederholen.

 

Neben der laufenden Wildkrautentfernung ist der Nachblütenschnitt eine weitere wichtige Arbeit im Garten.

 

Rittersporne sind meist verblüht – diese sofort abschneiden (10 cm über dem Boden), dann treiben diese und blühen so im Oktober nochmal: Schneckenkorn Mesurol nicht vergessen! Schnecken lieben Rittersporn (Mesurol haben wir in 1-kg-Packungen vorrätig).

 

Nachblütenschnitt Remontierschnitt

Remontieren heißt auffrischen oder ergänzen, d.h. die Pflanzen werden zurückgeschnitten damit sie wieder austreiben und neu erblühen.

Stauden, denen wir einen Remontierschnitt gönnen sollten:

 

Katzenminze (Nepeta)

Dreimasterblumen (Tradescantia)

Lungenkraut (Pulmonaria)

Sumpfschafgarbe (Achillea ptarmica)

Bergkornblume (Centaurea montana)

Kugeldistel (Echinops ritro)

Feinstrahlaster (Erigeron speciosus)

Storchschnabel in verschiedenen Arten

Taglilien frühe Sorten (Hemerocallis)

Jakobsleiter (Polemonium)

Wiesenkönterich(Polygonum bistorta)

Salbei (Salvia nemorosa)

Wiesensalbei (Salvia pratensis)

etc.

 

Rosen:

Diese wachsen im Moment kräftig, die meisten sind in voller Blüte.

Die 2. Düngung sollte dann Ende Juni/Anfang Juli erfolgen. Dies garantiert den weiteren Blütenflor für den Spätsommer/Herbst. Ein weiterer Garant für einen guten 2. Blütenflor ist das abschneiden der verblühten Blüten. Man schneidet immer den Trieb über dem 1. Fünferblatt ab, oder aber auch tiefer.

 

Thema Dünger:

Auch die Rasenfläche kann jetzt das 2. Mal gedüngt werden (die beste Zeit Ende Juni/Anfang Juli). Rhododendron/Pfingstrosen sollten sofort nach der Blüte gedüngt werden. Natürlich sollte dann auch gewässert werden.

Die goldene Faustregel für Düngung: Düngen bevor es regnet oder es muß gewässert werden.  

 

Faustregel:

Gehölze nicht nach dem 20. Juli düngen.

 

Lausbefall:

Überbrausen mit Seifenlauge (20 gr. Neutralseife je Liter Wasser) oder Brennnessellauge.

In hartnäckigen Fällen Spritzung mit Biscaya vom Fachmann.

 

Rhododendronzikade:

Gegen Ende Juli sollten die Rhododendronzikaden bekämpft werden. Gelbtafeln haben sich als wenig hilfreich gezeigt. Am wirkungsvollsten ist eine Spritzung mit Biscaya. Am besten morgens, wenn die Zikaden träge an der Unterseite der Rhododendronblätter sitzen. Wir führen diese Spritzung seit Jahren für einen großen Kundenkreis Ende Juli durch.

 

Sommerschnitt:

Nach der Ernte können Obstgehölze und Beerenobstgehölze geschnitten werden. Dieser Schnitt wird von den Gehölzen auch gut vertragen, der Neuaustrieb ist minimal.

 

Buchsbäume

Buchsbaumzünsler:

Die Raupen verursachen einen Schabenfraß auf der Unterseite der Blätter. In der Regel gibt es 2 bis 3 Generationen je Jahr. Die Erste Ende Juli, die Zweite im September/Oktober. Daher sollte man im Juli Buchsbäume vor allem im Inneren Teil der Pflanze regelmäßig kontrollieren.

Die Bekämpfung ist relativ einfach:

Wenige Raupen können von Hand abgelesen werden. Ein größerer Befall muß bekämpft werden. Biologisch geht dies mit Bacillus-thuringiensis–haltigen Produkten. Diese Bioziden sind im Baumarkt erhältlich.

Notfalls muß ein Insektizid angewendet werden, z. B: Biscaya.

 

Buchsbaumsterben:

Dies ist ein Pilz, welcher bei andauernder Nässe die Blätter und Triebe befällt. Gießen Sie daher Buchs nicht über Kopf sondern nur auf den Boden. Es gibt (noch) kein direktes Mittel. Jedoch hat sich Folicur (auch prophylaktisch) gut bewährt. Ansonsten die Pflanzen optimal (Standort, Nährstoffe, Wasser) versorgen.

 

Tulpen/Narzissen usw. :

Das Laub der Geophyten (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Schneeglöckchen, etc.) lässt man stehen. Erst wenn das Laub braun ist und alle Nährstoffe zurück in der Zwiebel sind, kann man es entfernen. Nicht vorher!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchsbaumzünsler

Kurz zur Biografie:

Der Buchsbaumzünsler wurde von Fernost im Jahre 2001/2002 eingeschleppt und ist ein "kleiner grauer Falter! (wie Schmetterling). Dieser legt 2-3 mal im Jahr Eier ab. Aus den Eiern entwickeln sich dann die Raupen. Diese sind hellgrün mit schwarzen Streifen und fressen ausschließlich am Buchsbaum.

 

Bekämpfung:

  1. Absammeln - dies ist jedoch sehr müßig
  2. Wegblasen mti dem Dampfstrahler, niedriger Druck einstellen, dann aufsammeln und vernichten.
  3. Biomittel spritzen (Bacillus thuringiensis). Dieses Mittel gibt es in allen Baumärkten, z. B. Raupenfrei von Neudorff und Anderen.
  4. Chemische Mittel, z. B. Rogor 40L oder Pirimor. Diese (Insektizide) Insektengrifte dürfen jedoch nur von Fachleuten mit Sachkundenachweis gespritzt werden (z. B. die Firma C. Huhn).
  5. Buchsersatz: Buchsbäume roden und Iles crenata 'Dark Green' oder andere Sorten pflanzen.

Mein Rat:        

Man muss die Pflanzen beobachten und sobald sich eine Population Buchsbaumzünsler entwickelt hat (meist Ende Mai und nochmal im August) und anfängt zu fressen, sofort mit dem Bekämpfen beginnen!!!

 

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