C. Huhn | Garten und Landschaftsbau - Rosenhof 1 - 36381 Schlüchtern/Wallroth | Tel: 06661/9684-0 (Mo-Fr von 08:00 bis 16:00 Uhr) | Fax: 06661/9684-50 | E-Mail: info@c-huhn.de

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Besuchen Sie uns am Tag der Offenen Gartenpforte

 Sonntag 05. Juli 2020

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

 

Wir sind nicht bereit, an einem Streitbeteiligungsverfahren vor der Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Zuständig für Streitigkeiten ist folgende Stelle:

 

Verbraucherschlichtungsstelle „Zentrum für Schlichtung e.V.“

Straßeburger Straße 8

77694 Kehl am Rhein

Fax: 07851 / 7957941

Mail: mail@verbraucher-schlichter.de

Tipps für den Monat Juni

 

Der April und Mai war wieder für die Natur zu trocken. Es heißt zwar im Radio immer „wir haben schönes Wetter“. Für die Natur ist aber dringend Regen nötig. Daher ist für die Natur trockenes Wetter schlecht. Das Wachstum stockt – alle Pflanzen leiden bei trockenem Wetter. Könnten Pflanzen Laute von sich gegeben, würden sie bei trockenem Wetter stöhnen und bei Regenwetter wäre überall Lachen zu hören.

 

Die warmen Temperaturen im Mai haben die Natur sehr weit vorangetrieben.

 

Rosen:

Diese wachsen im Moment kräftig, die ersten blühen bereits – die Knospen gehen nach und nach auf. Bei Trockenheit muß gewässert werden.

Man kann bei Rosen, ähnlich wie bei Stauden einen Vorblütenschnitt machen. Man schneidet ca. 1/3 der Triebe ca. 10 cm ab. Das hat zur Folge, dass die eingekürzten Triebe sich verzweigen und neu treiben, sodass sie dann später blühen als die Triebe, die belassen wurden. So kann man eine Verlängerung der Blühzeit ohne großen Aufwand herbeiführen.

Da Rosen ausgesprochene Starkzehrer sind, sollte die 2. Düngung Ende Juni/Anfang Juli erfolgen. (Die 1. Düngung war ja bereits Anfang April). Dies garantiert den weiteren Blütenflor für den Spätsommer/Herbst.

Sollten Ihre Rosen wider Erwarten doch mal Läuse bekommen, so übergießen sie diese einfach mit Seifenlauge (Wasser und Schmierseife). Auch ein übergießen mit Brennnesselsud hilft eine Population an Läusen zu dezimieren. Läuse sind empfindliche Wesen und vertragen nicht viel.

Nur in Ausnahmefällen bei sehr starkem Besatz sollte man chemische Mittel (Neem, Biscaya) einsetzen.

 

Wildkräuter wachsen in der Pflanzfläche natürlich genauso gut wie unsere Kulturpflanzen/Zierpflanzen/-gehölze. Daher schnellstens alle Wildkräuter entfernen bevor diese aussamen.

Giersch, Ackerwinde, Zaunwinde und Ackerschachtelhalm kann man nur mit Wuchsstoffen (z. B. Banvel) zu Leibe rücken. Natürlich sehr vorsichtig spritzen, dass keine anderen Pflanzen getroffen werden.

 

Vorblütenschnitt:

Im Moment kann man 1/3 der vorhandenen Triebe auf die Hälfte einkürzen, damit die Blütezeit der betreffenden Stauden verlängert wird:

 

Flammenblume                        Phlox paniculata

Sonnenauge                            Heliopsis, ssp

Herbstaster                              Chrysanthemum Indicum-Hybr.

Glattblattaster                          Aster novi-belgii

Rauhblattaster                         Aster novi-angliae

Eisenhut                                  Aconitum napellus u. Andere

Stauden-Sonnenblumen         Helianthus decapetalus

Grönlandmargerite                  Arctanthemum arcticum

Fette Henne                            Sedum telephium

Gelenkblume                           Physostegia virginiana

Prärienessel                            Monarda fistulosa

Herbstanemone                      Anemone hupehensis

Schlangenkopf                        Chelone obliqua

Mädchenauge                         Coreopsis, ssp.

u.a.

 

Eine 2. Düngung des Rasens sollte dann in der 2. Junihälfte erfolgen. Damit sind beste Voraussetzungen gegeben, damit sich der Rasen gut entwickeln kann. Der Unkrautbesatz geht dann automatisch zurück.

Wir streuen Dünger grundsätzlich mit der Hand aus. Man muß natürlich auf ein gleichmäßiges Streubild achten. Ist man ungeübt, so verteilt man die vorgesehene Düngemenge auf 2 Arbeitsgänge jeweils die Hälfte des vorgesehenen Düngers: 1x längs und 1x quer gestreut. Kastendüngerstreuer halte ich für ungeeignet, da man den Dünger nicht genau ausbringen kann!

 

Der Rasen sollte mindestens jede Woche einmal gemäht werden – im Moment ist es sogar besser 2x in der Woche zu mähen. Mit dieser Maßnahme wird die Grasnarbe dichter und das Unkraut wird dezimiert (das viele mähen „vertragen“ die Unkräuter sehr schlecht).

 

Schnecken:

Sobald es regnet werden die Schecken aktiv. Regen/Gewitterschauer sind ideale Bedingungen für Schnecken. Sie vermehren sich gut und müssen dann schnellstens bekämpft werden.

Daher schnellstens Mesurol streuen; ca. 2 Körner je m² reichen!

Dieses Mittel enthält Lockstoffe und ist sicher in seiner Anwendung. 1 Korn für eine Schnecke reicht. Wir haben Schneckenkorn Mesurol in 1-kg Packungen vorrätig.

Tipp:    Streut man Schneckenkorn bereits im April, so hat man die ersten Schnecken eliminiert. Diese können dann keine Eier mehr legen. Die Plage ist insgesamt viel geringer!

 

Den Buchsbaumzünsler sollte man nach wie vor, wie bereits im April/Mai beschrieben, „im Auge behalten“ (siehe weiter unten Buchsbaumzünsler Bekämpfung). Dasselbe gilt für das „Buchsbaumsterben“.

 

 

 

Buchsbaumzünsler!

 

Kurz zur Biografie:

Der Buchsbaumzünsler wurde von Fernost im Jahre 2001/2002 eingeschleppt und ist ein „kleiner grauer Falter“ (wie Schmetterling). Dieser legt 2-3-mal im Jahr Eier ab. Aus den Eiern entwickeln sich dann die Raupen. Diese sind hellgrün mit gelben und schwarzen Streifen und fressen ausschließlich am Buchsbaum.

 

Bekämpfung:

 

1.      Absammeln – dies ist jedoch sehr müßig

2.      Wegblasen mit dem Dampfstrahler, niedriger Druck einstellen, dann aufsammlen und vernichten

3.      Algenkalk: Man sollte prophylaktisch in der 2. Aprilhälfte Algenkalk auf die Buchsbäume streuen (wie Puderzucker). Da ist zwar zunächst ein grauer Belag auf den Blättern, dieser wird jedoch durch Regenwetter abgewaschen bzw. eingewaschen. Der Algenkalk bleibt danach als Mikrobelag an Blättern und Trieben und wehrt dadurch die Raupen des Buchsbaumzünslers ab.

Ich denke, man sollte diese Art der Bekämpfung 1-2-mal im Jahr wiederholen. Ca. im Juni und nochmal im August.

4.      Biomittel spritzen (Bacillus thuringiensis) - Dieses Mittel gibt es in allen Baumärkten, z. B. Raupenfrei von Neudorff und Anderen.

5.      Chemische Mittel, z. B. Karate oder Biscaya. Diese (Insektizide) Insektengifte dürfen jedoch nur von Fachleuten mit Sachkundenachweis gespritzt werden (z. B. die Firma C. Huhn).

 

Mein Rat:     Man muss die Pflanzen beobachten und sobald sich eine Population Buchsbaumzünsler entwickelt hat (meist Ende Mai und nochmal im August) und anfängt zu fressen, sofort mit dem Bekämpfen beginnen! Dieses Jahr sind sie offensichtlich schon Anfang Mai da!

 

 

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